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Alles nur ein Traum?

 

 

Frühjahr 2003, 3 Jahre nach meiner Sichtung in Texas

 

Natürlich sind mir diese Bilder immer noch im Kopf und formen meine Gedanken. Das „Damals“ hatte meine Vorstellungskraft etwas überlastet und mein Weltbild total zu Nichte gemacht.

Ich habe mich bis dahin, in den Letzten 3 Jahren oft gefragt ob das alles nur ein Zufall gewesen ist oder eine Art von Planung. Manchmal, wenn ich nicht schlafen kann und einfach so im Bett liege, habe ich das Gefühl dieses Summen wieder in meinem Kopf zu haben.

Obwohl dieses Summen nicht hörbar ist, stört es gewaltig beim einschlafen, so als ob unten auf der Strasse ein Truck mit laufenden Motor steht.

Was ich bis zu dieser Nacht nicht wusste, das ich dieses Ding wieder sehen werde. So oder so, es hat mir Angst gemacht.

Ich will hier an dieser Stelle etwas vor ausschicken.

Es gibt ein Promille der Menschen die etwas haben was man gut zum Vorteil nutzen kann.

Nur leider wissen viele nichts von Ihrer Gabe oder haben nie gelernt damit um zugehen.

Aber ich bin durch einen Zufall als 6 jähriger darauf gekommen und das hat mir sehr in der Schule geholfen.

Als ich in die 1. Klasse ging hatten wir eine Hausaufgabe bis zum nächsten Tag zu lernen      “Das 1x1 der 5“

Ich hatte natürlich etwas anderes vor und so ging der Nachmittag mehr spassig aus.

Erst als ich in meinem Bett lag wurde mir bewusst dass da noch etwas gewesen war. Als ich dann so beim Einschlafen gewesen bin, stellte ich mir vor mein Rechenbuch vor mir zu haben, die Zahlen zu sehen und dieses 1x1 zu lernen.

Am nächsten Tag in der Schule konnte ich es perfekt.

So  etwas ging dann auch mit Gedichten oder anderen Sachen. Ich habe so sogar Schlittschuh laufen gelernt weil ich mir die Bewegungen immer wieder vorstellte und so meinen Kopf mit meiner Motorik vereinte.

Ich glaube, der wissenschaftliche Ausdruck für so etwas nennt sich Traumführung, ich nenne das Traumlenkung.

Also ich bin einer von denen, welche ihre Träume beeinflussen und lenken können und mich dabei in einer andere Realität befinden.

Ich weiss nicht wie ich es anders bezeichnen soll.

Es wird zwar behauptet, dass Menschen in schwarz weiss träumen, aber ich kann versichern, dass es bei mir nicht der Fall ist. Ich sehe alles wie im realen.

                                                               

                                                          Der Erste Traum

                                                          Begegnung mit Sean

 

Kein besonderer Tag und die Nacht schien auch normal zu werden. Also ein ganz normaler TV Abend.

So gegen 23:00 Uhr ging ich ins Bett und schlief auch schnell und gut ein.

Plötzlich stand ich auf einer Strasse, mehr eine Brücke unter welche Schienen waren. Also ich gehe davon aus das es eine Bahnbrücke war. Am linken und rechten Ende dieser Brücken waren zwei gleich aussehende  Gebäude, die Eingänge. Es waren grün, angestrichen Stahlskilethe und die Sockel waren aus rotem Backstein gemauert. Ich stand mitten auf der Fahrbahn.

Ich hörte wieder dieses Brummen, aber diesmal war es lauter und viel intensiver. Ich schaute zum Himmel und da sah ich dieses Objekt wieder, nur viel näher und deutlicher. Aber diesmal war dieses Objekt nicht alleine. Es flog an zweiter Stelle. Vor dem mir bekannten Objekt flog ein etwas Kleineres. Es war länglich aber irgendwie mit keiner gleich mässigen  Oberfläche, es sah etwas wellig und Unförmig aus.

Hinter dem mir bekannten Objekt befanden sich sechs weitere welche in eine Art V Formation flogen. Alle Objekte schienen am Himmel zu stehen.

Von den hinteren Objekten entfernten sich viele kleinere. Ich denke so an sechs bis zehn Stück von jedem Objekt welche sich in alle Richtungen verteilten.

Als eines dieser kleineren Objekte auf die Brücke zuflog konnte ich es besser erkennen.

Diese Dinger sahen aus wie diese alten M 115 Truppen Tanks, nur das die länger waren und statt den Rauben auf jeder Seite zwei Triebwerke hatten.

Das Objekt kam der Brücke sehr nahe und richtete seine Triebwerke zur Erde so dass es sanft aufsetzen konnte. Die Seiten öffneten sich und einige Gestallten sprangen heraus.

Ich war wirklich nicht daraus aus zu warten was nun passieren würde.

Ich rannte von meiner Strassen Mitte direkt  zu einen dieser Eingänge. Diese

Halle hatte einen grauen Zement Boden und die Wände waren mit beigefarbenen Fliesen verkleidet welche schon älter sein mussten.

Hintereinander waren zwei Stützfeiler welche wohl die Deckenkonstruktion halten sollten. Diese waren Säulen aus Gusseisen und in der unteren Hälfte auch verfliest.

An der rechten Wand waren zwei Fahrstühle. In der hinteren linken Ecke war so etwas wie ein Zeitschriftenladen und davor eine Treppe die zu den Bahnsteigen führte.

Ich rannte durch die Halle bis zur hinteren Säule und versteckte mich dahinter.

In den Scheiben des Zeitungsladens sah ich wie mich zwei dieser Gestallten verfolgten. Diese hatten eine Menschliche Gestallt, nur etwas in den Hüften schmaler und die Muskulatur waren nicht besonders ausgeprägt.

Ihre Haut war wie unsere nur schien diese etwas bläulich zu schimmern. Ihre Grösse entsprach meiner, so um die 175 cm.

Die Gesichter konnte ich nicht richtig erkennen.

Diese zwei Gestallten kamen in meine Richtung und mein Herz schlug bis in die Zehenspitzen. Ich suchte einen Ausweg aus dieser Situation.

Ein glücklicher Zufall kam mir zur Hilfe.                                                          

Eine dieser Lifttüren öffnete sich worauf die beiden Gestallten so sofort dorthin begaben. Beide blieben draussen stehen und streckten ihre Oberkörper leicht in den Lift und ich hörte so etwas wie ein Schnüffeln.

Ich dachte noch kurz, na besonders gut müssen die nicht sehen wie die den Lift beschnüffeln müssen.

Aber egal, ich nutzte diese Gelegenheit und rannte zur Treppe und versuchte diese so schnell wie möglich den Bahnsteig zu erreichen.

Ich bekam mit, dass diese zwei das bemerkten ich mir folgten. So gab ich alles was ging. Auf den Bahnsteig angekommen rannte ich gleich weiter in Richtung Ende und versuchte dabei immer die Bahnsteigfeiler als Schutz zwischen mir und denen zu bringen.

Ich hatte so an die 50 m Vorsprung als die Gestallten stehen blieben und ich wieder so ein Schnüffeln hörte. Dann schiene die Gestallten sich etwas zu besprechen, aber das waren nur Laute, keinerlei Sprache die ich einordnen konnte.

Ich schaute mich um und überlegte welche Richtung ich jetzt einschlagen sollte. Das Ende war 20m von mir weg. Links erhob sich eine 10m hohe und gut bewachsene Böschung und darüber war es gut bewaldet.

Ich dachte, sprinte die 20 m, ein Sprung runter und dann gleich nach links in die Böschung. Ich bemerkte, dass die Beiden noch mit sich selber beschäftigt waren und nutze die Gelegenheit und sprinte bis zum Ende des Bahnsteiges. Als ich dieses erreichte sprang ich mit einem grossen Satz hinunter.

Dann war alles vorbei und ich wachte auf. Ich war durcheinander und aufgewühlt. Musste erst denken ob das nun real war oder nicht. Aber ich war ausser Puste und habe schwer geatmet.

So tat ich das als Nachwirkung von meinem damaligen Erlebnis ab.

                                             

                                                   Der Zweite Traum

 

                                                      Oktober 2003

Ich war im Sprung und landete sehr hart. Ich sah links eine Böschung und ich schaute mich um. Eine Bahnsteig Kannte und zwei Gestallten näherten sich. Sofort war mir klar wo ich war. Ich dachte erst gar nicht nach und rannte sofort Richtung Böschung. Ich rannte die Ersten drei Meter nach oben und warf mich dann rechts ins Gestrüpp. Robbte schräg nach rechts oben. Auf halben Weg blieb ich still liegen, drehte meinen Kopf nach links und versuchte etwas zu sehen.

Auf den Bahnsteig sah ich diese Zwei Gestallten und von oben näherten sich zwei weitere.

Die Beiden auf den Bahnsteig zeigten in meine Richtung. Ich versuchte so leise wie möglich zu sein, aber ich wusste auch, dass ich mich weg bewegen muss, ich kann nicht hier abwarten.

Also so robbte ich weiter.

Plötzlich schossen diese Gestallten auf mich. Es war nicht so was wie unsere Projektile und auch keine Leser Geschosse wie man diese aus Filmen kennt. Es waren mehr wie kleine blaue Licht oder Energiekugeln. Die Gestallten schossen diese aus kurzen Waffen ab, länger als eine Pistole und kurzer als ein Gewehr. Sie hielten diese auch mit ihren zwei Händen fest.                                                               

Dort wo diese Geschosse einschlugen war es wie als ob Blitze in den Boden schissen und kleine Explosionen die Erde aufreizen.

In der Zwischenzeit waren die Anderen 2 Gestallten auch auf den Bahnsteig. Ich war schon beinahe oben am Grat zum Wald als plötzlich Gewehrfeuer schnell und laut die vermeintliche Stille zerriss.

Oben auf der Brücke schossen einige in schwarzen Uniformen auf diese Wesen. Eines der vier wurde getroffen und viel vom Bahnsteig. Die Gestallten schossen zurück, aber deren Geschosse trafen keine Ziele.

Ein Zweites dieser Wesen wurde getroffen und blieb jaulend am Boden liegen.

In diesem Moment nähert sich ein Zweiter dieser Transporter und setzte auf der Brücke zum landen an. Als es noch ca. 10 Meter über den Boden war, schossen die schwarzen 2 Laws auf den Transporter welche in einer beeindruckenden Explosion einschlugen aber wie es aussah keinen wirklichen Schaden verursachten. Als der Transporter beinahe den Boden berührte schossen die Schwarzen ein drittes Law und dieses schien Wirkung zu haben. Ein Elektrisches Zucken war zu sehen und der Transporter krauchte auf die Erde. Die Seitenklappen sprangen auf und an die 10 Gestallten sprangen auf die Strasse.

Einige von denen blieben liegen aber so an die 3 schossen sofort auf die Schwarzen zurück.

Ein nicht unterbrochenes Knallen war zu hören und die verbleibenden Gestallten vom Bahnsteig schossen auch auf die Brücke.

Natürlich nutzte ich diese Ablenkung um die restlichen Meter bis zum Ende der Böschung so schnell als möglich hinter mich zu bringen.

Oben angekommen robbte ich weiter, so an die 50 Meter weiter in den Wald. Dort viel ich in tiefe Atemlosigkeit und wollte ausruhen.

Als ich einige Minuten so da lag, hörte ich leise Tritte, aber bevor ich reagieren konnte spürte ich etwas in meinen Rücken was mich nach unten presste, so etwas wie ein Lauf einer Schusswaffe.

So wachte ich wieder auf, ausser Atem, geschafft aber nicht müde. Ich fühlte mich wohl, aber ich fragte mich, wie kann es sein, dass ich vor Monaten einen realen Traum hatte und diesen heute ohne Unterbrechung weiter träume.

Wie kann es sein, dass ich sofort wusste in welcher Situation ich gewesen bin?

 

 

 

                                                                       Der Dritte Traum

 

                                                                           Juni 2004

 

Ich will hier nicht weiter machen wie vorher, so was ich alles gemacht habe und wie der Tag gewesen ist. Ich komme gleich zur Sache.

Jemand drückte mir etwas in den Rücken und sagte machte ein „psssss“

Ich lag da und wusste nicht wer oder was das ist.

Nachdem ich einen Moment da verharrte, kniete sich jemand neben mich und sagte

„ setzt dich hin, aber sei leise. Lass mal sehen wer du bist“                                                                                                                                

Ich richtete mich leicht auf und setzte mich in kniender Haltung auf den Waldboden. Etwas vorsichtig schaute ich nach rechts und sah einen von denen in den schwarzen Kampfanzügen.

Sein Gesicht hatte er eingeschwärzt, so dass seine weissen Augen zu leuchten schienen. Er schaute mich etwas nachdenklich an und fragte dann

Sean:

„Wo kommst du denn her, hat der keiner gesagt dass es besser ist zuhause zu bleiben?

„ Da kriechst du hier im Wald rum“

Ich:

Ich schaute Ihn an und sagte

„ Ich wollte nicht hier sein, ehrlich, ich weiss gar nicht wie ich hier her komme“

Sean:

Er erwiderte ein kurzes „ okay“

 und sagte dann

„ Ich bin Sean von den World Guardian. Wir müssen mal sehen wie wir jetzt  aus diesen Schlamassel raus kommen“

„ Kannst du etwas was uns eventuell helfen könnte?

Ich:

„ Ich weiss nicht. Ich weiss ja nicht einmal was hier passiert“

Sean:

„ Nun ja, dass wissen viele nicht. Also bist du in guter Gesellschaft“

„ Aber wir sind ja nicht alle. Schau mal wer da kommt“

Von links näherten sich zwei Gestallten die auch diese schwarzen Kampfanzüge trugen. Die eine Gestallt schien etwas Zierlich zu sein. Dafür die Andere sah aus wie ein Schrank im Windkanal.

Die kleinere von den Beiden kam etwas eher bei uns an und setzte sich neben Sean. Etwas ausser Atem sagte diese

Kleine Gestallt:

„ Man, hier brennt aber die Luft. Sag mal Sean, wen hast du denn da eingefangen?

Sean:

„ Weiss nicht, der kroch hier so im Wald rum. Dachte mir, den sammle ich mal ein, kann ja nicht verkehrt sein“

und lachte.

Unter dessen hatte uns auch die Zweite Gestalt erreich und brummte etwas wie

Grosse Gestallt:

„ Dicke Luft überall“

Sean schaute in die Runde und sagte

„ Nun ja, wir bleiben erstmal hier und warten ab. Wir haben ja jetzt Verstärkung“                                                                                                                          

Alle Drei schauten sich gegenseitig an und konnten sich das Schmunzeln nicht verkneifen.

Sean:

„ Also“

„ Da wir jetzt alle hier zusammen sind, die kleine hier ist Rivka und kommt aus Eilat. Unser grosser ist der Jakow und kommt aus Suchumi. Nun und ich, der Sean und komme aus Atlanta.“

Ich schaute in die Runde und sagte:

„ Nett, meine Freunde nennen mich Maggi und komme aus Berlin“

„ Wo sind wir hier eigentlich?

Rivka sah mich an und sagte

„ Ist doch egal, das sieht überall so aus wie hier. Also macht es keinen Unterschied“

Ich sagte

„ Okay, wenn ihr mir jetzt noch verratet wo dieses Eilat und dieses Suchumi liegt, dann weiss ich wenigstens etwas“

Rivka sagte zu Jakow

„ Na da hat uns ja der Sean etwas eingefangen“

Jakow erwiderte mit einen kurz

„hmm“

Sean brachte auch ein kurz

„ hmm“ heraus und sagte dann zu mir.

„ Eilat ist in Israel und Suchumi in Georgien. Jedenfalls war es gestern noch so“

Ich fragte so allgemein

„ Was sind denn das für welche und was wollen die von uns? Aber ich weiss, das grosse Schiff von denen habe ich schon einmal gesehen“

Sean:

„ Wo und wann hast du es gesehen?

Ich:

„ Vor drei Jahren in Texas, das war eine wirklich bleibende Erinnerung“

Sean:

„ Also, wir haben dieses grosse Schiff schon seit Jahrzehnten nicht mehr gesehen. Das wundert mich etwas“

Ich:

„ Doch, das war Anfang Januar 2000 in Fort Stockton. Ich weiss es noch so genau als war es erst gestern“

Alle schauten mich an als ob ich etwas Schlimmes gesagt hätte.

Sean:

„ Also wir haben seit 130 Jahren mit denen Kontakt, aber in den letzten 20 Jahren wurde dieses Schiff nicht mehr gesichtet“

Ich:

„ Was, Ihr habt schon seit 1873 Kontakt mit denen?

Sean:

„ Nein, seit 1967. Wie kommst du auf so etwas?

Alle schauten mich verstutzt an.

Rivka:

„ Na du Maggi, dann bist du ja ein alter Mann“

Jakow:

„ So sehe ich das auch“

Sean:

„ Ja Maggi, dann müssen wir uns alle mal sortieren“

„ Was denkst du denn in welchem Jahr du bist?

„ Maggi rechnet auf 1873, das sehen wir aber anders“

Ich schien nicht der Einzige zu sein der etwas ratlos war in diesen Moment. Aber ich denke, so langsam verstanden alle das mit der Zeit etwas nicht stimmen kann.

Rivka:

„ Ich glaube, der alte Mann hier glaubt dass er in 2003 ist, wenn ich alles richtig verfolgt habe“

„ Da gab es uns noch nicht. Also wir haben es hier mit einem richtigen Fossil zu tun, hehe“

Ich:

Ja, es ist aber nicht lustig. Ich habe mir beinnahe in die Hosen gemacht. Wenn das alles so ist, das ist es Shitt.

Ich weiss nicht wie ich hier gelandet bin, aber etwas stimmt nicht.

Kann mir bitte einer von euch sagen wie ich hier sein soll, in diesen Moment?

Ich  Zweifel jetzt an meiner Realität hier.

Jakow:

Realität?

Dann nim das hier und jammere.

Er reichte mir ein kleines rechteckiges Tuch.

Jakow:

Hast dir etwas wehgetan am linken Arm. Drück mal drauf und alles wieder gut alter Mann.

Warum machst du dir einen Kopf? Ist doch egal, nun bist du hier und musst was tun.                                                               

Also denken kannst du später. Denkst du das einer von denen an dir vorbei geht wenn du sagst, ich bin ja gar nicht hier?

Rivka:

Na vielleicht hat er am Computer gesessen und was gespielt?

So etwas wie „ ich Held und befreie die Welt!

Sean:

Jetzt ist gut.

Egal, aber wir müssen jetzt sehen wie wir weiter machen.

Denkt ihr es macht es leichter einen bei uns zu haben der nicht weiss wie er herkommt?

Lasst uns jetzt mal Gedanken machen wie wir diese Typen richtig in den Arsch treten.

Jakow:

Schick den Maggi vor und wenn die alle kommen, dann ab in die Vergangenheit, hehe

Rivka:

Aber nur wenn ich auf halben Weg abspringen kann, würde gerne meine Mutter als 16 jährige treffen, mal sehen welche Erklärung Sie dann hat, hehe

Sean:

Eh, jetzt ernst hier!!!

Ist etwas komisch aber auch sehr zum nachdenken. Wir wollen jetzt mal eine Lösung finden. Also einen Plan ohne an Zeitreisen zu denken!!!

Rivka, check die Brücke und du Jakow das Umfeld hier!

Beide machten sich sofort in Bewegung. Es war mir alles etwas unheimlich. Ich fand die Drei wirklich super, aber doch waren die fern von mir.

Auch wenn ich begriffen habe, dass ich nicht hier sein sollte und in einer anderen Welt lebe, ich hatte Angst um mein Leben, so war es.

Sean:

Ich weiss nicht wer du bist oder wo du herkommst.

Ist auch egal, weil du bis in unserer Scheisse und so bist du auch ein Ziel. Also halte dich an unseren Anweisungen.

Das ist hier kein Spiel oder was, dass ist ein Kampf um uns alle. Also mache mal deinen Kopf auf!

So, wir werden jetzt auf die Berichte warten.

In etwa 30 Min. später kamen Rivka und Jakow zurück.

Rivka:

Sir, auf der Brücke ist alles frei, weiss aber nicht wer die Oberhand hat.

Ein kaputter Transporter, 8  Leichen von denen aber mehr konnte ich nicht einsehen in der Zeit.                                                                    

Sean:

Also unser Rücken ist frei?

Rivka:

Ich denke schon. Habe in der Umgebung nichts von denen gesehen.

Sean:

Okay, warten wir mal ab.

Nach weiteren 5 Minuten kam Jakow.

Jakow:

In unserer Umgebung ist alles klar. Östlich von hier steht ein grosses Schiff von denen und die sammeln ein.

Was denkt ihr, wollen wir die Typen eine so richtig rein hauen?

Ich war etwas verwundert, weil dieser Jakow, noch nie vorher  in Sätzen gesprochen hatte.

Mal Ehrlich, die machen mir schon Angst.

Wie bin ich hierher gekommen? Was macht dass einen Sinn?

Aber jetzt im Moment ist es auch egal, weil ich denke das wird sich noch ergeben. Erstmal sehen wie hier raus kommen.

Sean:

„ So, wir werden mal etwas ruhen jetzt. Wir machen Wachen in Doppelstunden. Ich übernehme die Erste, Rivka die Zweite und Jakow die Letzte. Maggi, du kannst durchschlafen, hehe

Okay, alles in Ruheposition nun“

Ich legte mich auf den Boden und versuchte etwas Ruhe zu finden. Aber so richtig kam ich nicht dazu.

Gingen mir viel zu viele Gedanken durch den Kopf.

So, was das hier bedeutet, wie ich nun hier her komme, wie noch alles werden wird und vor allem, wie komme ich wieder zurück?

In diesen Moment habe ich mir keine Gedanken gemacht ob ich nun in einen Traum bin oder nicht, weil dazu war die Situation zu real.

 Mir gingen viele Bilder durch den Kopf. Von der Brücke, von diesen Wesen und über meine drei Begleiter.

Vor allen, also so ist es in 90 Jahren?

Kann man in einem Traum träumen dass man träumt?

Ich weiss es nicht. Aber ich sollte bald eines besseren belehrt werden.

Es muss noch früh am Morgen gewesen sein als jemand an mir rüttelte und etwas flüsterte.

Ich öffnete meine Augen und sah Rivka an mir rumstupsen.

 

         Rivka:

„ Aufstehen Maggi.

Sean und Jakow checken gerade die Umgebung. Hoffen wir mal dass wir gut durch kommen.

Willst du was frühstücken? Habe noch kalten Kaffee und einige Cockies“

Was macht dein Arm?

Ich:

„ Scheint alles gut zu sein. Etwas Kaffe und Cockies sind nicht verkehrt“

„ Wie spät ist es?

Rivka:

„ Gleich 5:30, also in ca. 30 Minuten abrücken“

Ich schaute noch etwas verschlafen und sah Rivka mal ohne Helm.

Eine zierliche, nicht grösser als 163 cm, Stupsnase und Sommersprossen. Dunkel blonde Haare und freche Gesichtszüge.

Kaum zu glauben was für einen Job sie hat.

Sie schaute mich mit Ihren dunklen Augen an und fragte:

„ Sag mal bitte Maggi, weißt du wirklich nicht was mit dir los ist?

„ Musst du mir mal zeigen, dann können wir uns zum Kaffee verabreden, so 2300, lach“

„ Oder hast du da schon was vor?

Sie lachte dabei etwas Lausbubenhaft.

Ich:

„ Nein, ich weiss ja nicht einmal was ich morgen vorhabe“

Rivka:

„ Na dann habe ich ja noch Hoffnung, hehe“

In diesen Moment näherten sich Sean und Jakow wieder.

Sean:

„ Okay, etwas östlich von hier ist alles klar. Bei 600 Meter ist so was wie ein altes Industrie Gelände. In der Mitte ist ein altes rote Gebäude aus Backstein, so was wie eine alte Fabrik.

Ich denke von dort haben wir eine gute Übersicht und sind auch sicher“

Jakow:

Super Lt., dann mal auf in den Mist“

Da sah ich erst die wirkliche Gestallt von Jakow. Ein Riese und nur Muskeln. Ich denke an die 203 cm und Breit wie ein Schrank. Ich dachte, na der würde einen guten Wrestler abgeben.

Der gleicht alles aus was Rivka zu zierlich ist. Ich denke, die sind ein eingespieltes Team.

                                                                 

Die Angst und Unwissendheit welche ich vorher hatte waren verschwunden, alles was ich jetzt wollte war der Wille zu echtes überleben und Gewissheit.

Ich musste es für mich selber wissen wie die Realität aussieht. Ich fühlte es und ich wusste es in diesen Moment, dass ist real, kein Traum, das ist der Kampf ums Überleben.

Ich weiss, ich bin für einige denen ich das hier schreibe ein Spinner und Lügner, aber glaubt mir, das ist meine Realität und ich bin mitten in einen Kampf und versuche zu überleben.

Sean:

„ In 5 Minuten Abmarsch Richtung Osten.

Wir machen das wortlos, okay?

Also Jakow geht vor und ich und Maggi in der Mitte, Revka kurz hinter uns! Alles klar?

Revke, Jakow:

„ Yub Sir“

Also warteten wir noch einige Minuten und zogen dann wie besprochen in Formation los.

Ich machte Sean darauf aufmerksam, dass ich keine Waffe habe und mir eventuell eine von diesen Wesen nehmen sollte.

Er sagte mir, dass es keinen Zweck hat, weil diese könnte ich nicht abfeuern weil die Bioelektronisch sind. Die arbeiten nur für den der da einprogrammiert ist.

Also war dieser Plan für mich auch erledigt.

Wir kamen langsam an den Waldrand und sahen von dort dieses Industriegelände.

In allen Richtungen war die Sicht frei, also es schien sicher.

Es war eine düstere und etwas unheimliche Umgebung, so wie aus Filmen die wir sehen aber im realen keinen Bezug dazu haben.

Ich bin in einer Welt voll Shitt, aber ich fühle mich am Leben. So soll es bleiben.

Wenn das alles ein Traum ist, so will ich jetzt aufwachen,. Aber es passierte nichts. Ich war in einer Realität gefangen.

Sean:

„ Jakow, auf 3 Uhr, rotes Gebäude, auf los dann renn, wir geben Schutz“

Maggi, du bleisst bei mir wenn wir rennen und Revka gibt uns Deckung“

Also, 3-2-1 los, hopp hopp“

Wir rannten wie befohlen los.

Alles schien okay. Jakow erreichte den Eingang, setzte sich und gab uns Feuerschutz.

Sean rannte 3 Meter vor mir und hinter mir hörte ich Revka rufen

„ Weiter, weiter, gibt gas ihr Schlappies, ich will auch noch darein“

Wir hatten nur noch 15 Meter als ich einen gewaltigen Schlag gegen meiner Brust verspürte. Es war so, als ob mir jemand einen Schläger auf die Brust haute.

Ich ging in die Knie und kippte nach hinten weg, dann wurde es dunkel.                                                                      

Ich wachte auf und versuchte zu realisieren was da mit mir geschehen ist.

Musste erst einmal die jetzige und die andere Realität sortieren. Aber das ging sehr schnell.

Ich lag in meinem Bett und öffnete meine Augen und versuchte zu erkennen was in den letzten Stunden gewesen ist.

Also ich wachte auf und versuchte mich nach rechst zu drehen, auf meinen Wecker, um zu sehen wie spät es ist.

Ich konnte das nicht, weil ich hatte grosse Schmerzen in der linken Brust und Atemnot.

 

Meine Frau kam ins Schlafzimmer und fragte ob es mir gut geht?

Ich schaute auf die Uhr und es war 12:00

Ich fragte Sie warum sie nicht auf Arbeit ist?

Sie sagte, das Sie gerade gehen wollte als Sie vom Schlafzimmer einen Bumst hörte.

Sie kam zurück und fand mich auf den Boden liegen.

Ich war nicht bei mir und alle Versuche mich an zusprechen gingen ins Leere.

Meine Frau sagte mir, dass Sie alles an Kraft aufbringen musste um mich ins Bett zu bekommen.

Ich soll dabei immer so was gesagt haben wie:

Ihr bekommt mich nicht und ich will das hier nicht mehr und anderes.

Als ich dann wach wurde und wir uns erzählten was gewesen ist und meine Situation nicht so gut war, entschieden wir uns ins Hospital zu fahren.

 

                                               

                                                       IM HOSPITAL

 

Also wir kamen in diese Notaufnahme und es dauerte etwa 60 Minuten bis ich zur Untersuchung kam.

Ergebniss,

Es war auf meiner linken Seite zwei angebrochene Rippen und am Arm, eine Schnittverletzung wo mir der Arzt dazu sagte, es sieht aus wie von einem sehr scharfen Skalpell, oder genauer, wie von einem Laser-Skalpell.

 

                                   NUN KOMMEN FRAGEN AN MIR SELBST

 

Kann ich nach einem realem Erlebnis drei Jahre später von diesem selben grossen Schiff träumen?

Kann ich diese Träume über eine lange Zeit in drei Teile träumen wie eine Fortsetzung im Film?

Kann ich auf irgendeine Art 90 Jahre in die Zukunft reisen und weiss nicht wie?

Kann ich mir im Traum oder wie immer, mir meine zwei angebrochenen Rippen geholt haben?

Kann man eventuell erklären. Aber die Verletzung am Arm?

Am linken Oberarm, von oben nach schräg unten, etwa 8 cm lang. Wo soll diese herkommen?

Ich kann reale Pics von der Wunde senden und auch Aufnahmen von den Rippen.

Also für mich ist das real. Ich weiss aber nicht wie und warum es so gekommen ist.

 

Eure Gedanken!!!